Die 13 Schülerinnen und Schüler der Begabtenfördergruppe „Mathe Drehtür“ haben beim Wettbewerb „Mathe im Advent“ ihr Talent unter Beweis gestellt. Hessenweit erreichten die Limburger Marienschüler den ersten Platz unter allen achten Klassen. Professor Volker Bach, Präsident der Deutschen Mathematikervereinigung, gratulierte der Marienschule auch im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu dem herausragenden Erfolg und übersandte Ende Februar die Urkunde an die Limburger Schüler.

Mathe Drehtuer 2017
Der 1. Dezember 2016 – die Schülerinnen und Schüler der „Mathe Drehtür“ eilen voller Vorfreude zu ihrem Adventskalender. Gespannt öffnen sie das erste Türchen, doch anstatt einer kleinen Schokoladentafel erwartet sie eine knifflige Matheaufgabe. „Diese ist immer in Form einer kleinen Geschichte mit den Weihnachtswichteln aufgebaut und ihre Schwierigkeit geht über den normalen Schulstoff hinaus“, erklärt Mathematiklehrer Dominik Schamböck das Konzept des Wettbewerbes. Er betreut die Gruppe der Drehtür in diesem Schuljahr. „Mathe im Advent“ wird in den Altersstaffelungen 4. bis 6. sowie 7. bis 9. Klasse angeboten. Als Gewinne winken zahlreiche Sachpreise. Die Aufgaben bieten dabei etwas andere Zugänge zur Mathematik und sollen Interesse wecken. Hessenweit setzte sich dabei die „Drehtür“ der Marienschule unter allen achten Klassen durch. „Dies ist ein klares Indiz dafür, dass das Konzept „Fördern durch Fordern“ Früchte trägt“, freut sich Schulleiterin Dr Henrike Zilling. Das spezielle mathematische Förderprogramm werde in der Jahrgangsstufe 8 angeboten, so Zilling. „Die drei begabtesten Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Klassen können daran teilnehmen, um besonders gefördert zu werden und ein bisschen über den Tellerrand der normalen Schulmathematik zu blicken“, lobt der Mathematiklehrer das Angebot. Durch die „mathematische Drehtür“ verlassen die Projektteilnehmer den regulären Mathematikunterricht für eine Stunde in der Woche und suchen in einer Kleingruppe nach neuen Herausforderungen. Dabei werden vom regulären Unterricht abweichende und darüber hinausgehende Aufgaben unter der Aufsicht der Lehrkraft bearbeitet. Der Fokus dieses Programms liegt auf der Begabtenförderung und der Entfaltung der individuellen mathematischen Fähigkeiten. Bei dem Wettbewerb „Mathe im Advent“ stellten die 13 Jungmathematiker dies eindrucksvoll unter Beweis, entsprechend herzlich fielen die Glückwünsche von Schulleiterin Dr. Henrike Zilling aus.

Die optimale individuelle Förderung wird an der Marienschule großgeschrieben. Das Gymnasium unterstützt dabei natürlich nicht nur überdurchschnittlich begabte, sondern auch schwächere Schüler bei ihrem Werdegang, beispielsweise bei den „Fit für die Oberstufe-Zusatzkursen in Stufe 9. Das Konzept der individuellen Förderung findet darüber hinaus im praktizierten koedukativen Schulsystem mit nach Geschlechtern getrennten Klassen ebenso Anwendung wie in anderen Programmen, die die Lernenden von Jahrgangsstufe 5 an optimal auf ihre Zukunft vorbereiten sollen.

(Bericht: Anna Manz/FD, Foto: MM; GB)