Die Marienschülerinnen und –schüler können rechnen. Das haben die achten Klassen eindrucksvoll beim landesweiten Mathematikwettbewerb unter Beweis gestellt. Bereits zum vierten Mal in Folge belegten unsere Schülerinnen und Schüler regional den ersten Platz – und ließen die anderen Gymnasien hinter sich, wie einer Veröffentlichung des Staatlichen Schulamtes zu entnehmen ist.

„Das Feld der Gymnasien (G8) im Landkreis Limburg/Weilburg führt zum vierten Mal in Folge die Limburger Marienschule mit durchschnittlich 30,65 Punkten an, gefolgt von der Taunusschule Bad Camberg (29,69 Punkte) und der Limburger Tilemannschule (28,11 Punkte)“, heißt es auf der Homepage des Staatlichen Schulamtes.
„Herzlichen Glückwunsch an die Schülerinnen und Schüler der Stufe 8 für dieses beeindruckende Abschneiden“, sagte Schulleiterin Dr. Henrike Zilling. Ihr Dank gelte der Fachschaft Mathematik, die die Schülerinnen und Schüler kontinuierlich auf einem hohen Niveau vorbereiten würden: „Dass wir zum vierten Mal in Folge regional auf Platz 1 stehen, ist keine Selbstverständlichkeit“, zollte sie den Mathelehrkräften Respekt für deren nachhaltige Arbeit.
Ein Lob kam dafür auch von Schulamtsleiter Michael Scholz: „Dass einige Schulen seit Jahren Spitzenreiter seien, sei ein eindrucksvoller Beleg für die Nachhaltigkeit, die dort praktiziert werde, so der Leitende Regierungsdirektor“, ist der Schulamtsveröffentlichung zu entnehmen.
Der Mathematikwettbewerb des Landes Hessen besteht seit 1969. Teilnehmer sind Schülerinnen und Schüler des 8. Schuljahres. Zunächst zur freiwilligen Teilnahme angeboten, ist er seit 2001 für alle hessischen allgemeinbildenden Schulen verpflichtend. An der ersten Wettbewerbsrunde, dem Schulentscheid, nehmen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe acht teil. In der zweiten Runde folgt der Kreisentscheid mit den Besten auf Kreisebene, und am Ende werden im Landesentscheid die Besten in Hessen ermittelt. Je nach Schulform haben die Schülerinnen und Schüler Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad zu lösen. Dabei werden den Jugendlichen je acht Pflichtaufgaben und darüber hinaus fünf Wahlaufgaben, von denen zwei beantwortet werden sollen, gestellt. Die Arbeitszeit beträgt zwei Schulstunden, maximal sind 48 Punkte zu erreichen.
Die Ergebnisse aller Schulen sind im Internet veröffentlicht. (Fd)