In diesem Schuljahr wurden sechs Schülerinnen der Klassen 9 (Sabrina Deifel, Lea Rörig, Sophie Tippel, Viola Gräf, Helen Hoffmann und Annika Eufinger) im Rahmen einer Fortbildung zu Roberta-Scouts ausgebildet, was sie befähigt, selbstständig Roberta-Schnupperkurse an der Marienschule zu leiten. Die Marienschülerinnen haben zuvor schon ein bzw. zwei Jahre erfolgreich am Robotik- und Informatikunterricht sowie teilweise auch an der WRO (jährliche Robotikolympiade) teilgenommen. In der Fortbildung haben die fünf Schülerinnen gelernt, wie sie die Schnupperkurs-Teilnehmer/-innen mit einfachen, selbsterarbeiteten Konzepten für das Robotik-Angebot der Marienschule und generell für Technik am besten und mit viel Spaß begeistern können. Außerdem wurden selbstständig Präsentationen für die Kursgestaltung erstellt, wobei mögliche Schwierigkeiten für die Teilnehmer/-innen schon im Vorhinein erkannt und ausgemerzt wurden.
Das erste der beiden Teams der neuen Roberta-Scouts hatte schon Anfang Oktober seinen ersten Einsatz. Hier gaben alle Kursteilnehmerinnen eine sehr gute Rückmeldung. Auch jene, die vorher von Robotik keine genaue Vorstellung hatten, konnten für Technik begeistert werden. Auch die Scouts hatten viel Spaß dabei, den Schülerinnen zu zeigen, was die Roberta alles für Möglichkeiten zum Programmieren bietet, auch wenn das Vorwissen nicht so groß ist.
Gerade an einer ehemaligen Mädchenschule ist es schön zu sehen, dass sich das Klischee „Frauen und Technik – das geht nicht gut!“ hier überhaupt nicht bestätigt.
Anfang November erhielten die Schülerinnen ihre Urkunden von dem für die Koordination der Schnupperkurse zuständigen Kollegen Dominik Schamböck und der Schulleiterin PD Dr. Henrike Zilling.

 Roberta Scouts 2015HP

Dominik Schamböck, Sophie Tippel, Lea Rörig, Sabrina Deifel, Annika Eufinger, Helen Hoffmann, PD Dr. Henrike Zilling; es fehlt Viola Gräf.

Text: Annika Eufinger (9a)
Foto: Dr. Frank Bäumlisberger