Am 4. November 2019 war erneut das englischsprachige White Horse Theatre an der Marienschule zu Gast. Zunächst führten die vier Darsteller*innen für die Jahrgangsstufe 6 das Stück „Honesty“ auf, welches die Schüler*innen nicht nur zum Lachen brachte, sondern von dem sie auch so einiges lernen konnten.

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Das Theaterstück handelt von den Geschwistern Tim und Annie, die einen Diebstahl im Supermarkt beobachten. Sie entschließen sich dazu, dem Banditen zu folgen, wodurch sie mitten in einer Verbrecherjagd durch die Straßen Londons landen. Dabei werden den Schüler*innen mehrere Sehenswürdigkeiten wie das London Eye, der Buckingham Palace oder Big Ben vorgestellt. So beobachtet das Publikum nicht nur eine kurzweilige und spannende Verfolgungsjagd, sondern erfährt auch etwas über das Stadtleben in London.
Tim und Annie, die beiden Hauptfiguren, bringen darüber hinaus dem Publikum durch ihr mutiges Verhalten das Thema „Ehrlichkeit“ näher.

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„Dreaming in English“ hieß das Stück, welches der Jahrgangsstufe 8 im Anschluss dargeboten wurde. Die Love-Story zwischen der deutschen Sprachschülerin Lena und dem mittellosen Engländer Gavin bietet großes Spannungspotential. Die aus wohlhabenden Verhältnissen stammende Lena wird von Gavin durch London geführt und lernt dabei einiges über britische Höflichkeit und die Feinheiten der englischen Grammatik. Ganz nebenbei verliert sie ihr Herz an Gavin, der ihre Gefühle erwidert. Doch wie wird die Liebesgeschichte enden?
Die Schauspieler*innen haben zwei verschiedene Versionen vorbereitet und das Publikum darf über den Ausgang entscheiden. Die Jahrgangsstufe 8 wählt mehrheitlich das Happy End und darf beobachten, dass Lena und Gavin heiraten und den Rest ihres Lebens miteinander verbringen wollen.

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Die Darsteller*innen verwendeten wieder selbstkreierte Kulissen und schlüpften während der Aufführungen in verschiedene Rollen. Da das Sprachniveau stets dem jeweiligen Lernstand angepasst ist, sind die Vorstellungen für alle Schülerinnen und Schüler gut verständlich.
Am Ende erzählten die Schauspieler*innen noch etwas zu ihrer Herkunft sowie ihrem Beruf und ließen sich vom Publikum befragen. Hierdurch konnten die Schüler*innen der Stufen 6 und 8 nicht nur ihr Englisch anwenden, sondern auch etwas mehr über das Leben in England und weiteren englischsprachigen Ländern erfahren. Beide Aufführungen sorgten für große Begeisterung.

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Ein herzliches Dankeschön gilt dem Förderverein der Marienschule, der durch eine großzügige Bezuschussung den Schüler*innen dieses Erlebnis ermöglichte.

(Bericht: Laura Schlüter/AP, Fotos: MM)