Schülerinnen und Schüler, Lehrer und Eltern von Marienschülern wollen sich engagieren für die Flüchtlinge, die im Erstaufnahme in Limburg-Staffel untergebracht sind.
In den Sommerferien fanden bereits die Vorbereitungen statt für die Aktion, die in der ersten Schulwochen anlief. Alle Oberstufenschülerinnen sowie die Schülerinnen und Schüler im beruflichen Zweig der Marienschule erhielten Listen, in denen sie sich mit ihren Zeit- und Aufgabenwünschen für die Arbeit mit Flüchtlingen eintragen konnten: Kinderbetreuung, Getränkeausgabe, organisatorische Aktivitäten, Hilfe bei Einkäufen oder Dienst in der Kleiderausgabe waren gefragt.

In Zusammenarbeit mit der Limburger Ehrenamtsagentur und Carolin Maxeiner, Schulsozialarbeiterin an einer Limburger Schule, konnte die Hilfsbereitschaft der Jugendlichen nun in die richtigen Wege geleitet werden.
Im Rahmen einer Informationsveranstaltung in der Aula wurden alle Fragen zum Aufgabengebiet und zu medizinischen und sozialen Problemen kompetent durch Frau Maxeiner und Herrn Detlev Kraut (Schulsanitätsdienst) beantwortet.

Christel Müller-Rentz informierte außerdem über die Möglichkeit, das an der Marienschule in der Jahrgangsstufe E verbindliche und zum Schulprofil gehörende Sozialpraktikum auch Im Flüchtlingslager durchzuführen: Schülerinnen der E haben die Möglichkeit, in den beiden Wochen nach den Weihnachtsferien entweder ein Sozialpraktikum oder ein Betriebspraktikum zu absolvieren. Falls sie sich für ein Betriebspraktikum entscheiden, können sie das Sozialpraktikum in reduzierter Version (30 statt 60 Stunden) in ihrer Freizeit oder in den Ferien vor, während oder nach der E-Phase ableisten. Die geleistete Arbeitszeit muss lediglich in einer besonderen Bescheinigung dokumentiert werden. Die Vordrucke kann man demnächst von der Homepage herunterladen.
(Text/Foto MR)