Seit Juli wird in Mitunguu (Kenia) an einem Neubau der dortigen Schule der Dernbacher Schwestern gearbeitet. Mit den 23.000€ aus der Martinsspende trägt die Marienschule einen erheblichen Teil zur Finanzierung des Schulneubaus bei. Die Oberin der Dernbacher Schwestern in Kenia, Schwester Jaqueline, besuchte am 17.09.2015 die Marienschule und berichtete über die Fortschritte beim Bau des neuen Schulhauses.

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Seit Juli 2015 werde gebaut und die Schule wird voraussichtlich bis Januar 2016 fertiggestellt sein. Momentan gehen 354 Schüler im Alter von zwei Jahren bis zur achten Klasse in die St. Francis School. In Zukunft sollen die Klassen jeweils zweizügig laufen, weshalb ein Ausbau dringend nötig war.
Für viele der Kinder ist die Schule nicht nur ein Ort zum Lernen, sondern durch das angeschlossene Internat auch ein neues Zuhause. Außerdem gibt es hier für die meisten der Kinder die einzigen Mahlzeiten am Tag und sie ist daher ein für ihre Existenz sehr bedeutsamer Ort.

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Der stellvertretender Schulleiter, Dr. Hans Paul Breunig, verwies auf die letzten zehn Jahre Zusammenarbeit mit den Dernbacher Schwestern in Kenia. In dieser Zeit spendete die Marienschule etwa 105.000€ für wichtige Projekte in dem afrikanischen Land.
Breunig lobte, dass es sehr befriedigend sei zu wissen, dass jeder Euro, den die Schule spende, auch wirklich dort ankomme, wo er gebraucht werde, und die Marienschule immer wieder über Fortschritte und Ergebnisse der Projekte informiert würden.
Dies zeigt auch das Treffen am letzten Donnerstag, wo der Schulleitung, den Schulsprechern und anderen Mitgliedern der Schulgemeinde anhand von Fotos der Fortschritt deutlich vor Augen geführt wurde.

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Abschließend dankte auch Sr. Jacqueline für die Unterstützung der Marienschule. Sie hoffe, dass auch die Nachfolgerin Breunigs, Yvonne Engelmann, die Schwestern in Kenia weiterhin unterstütze und der enge Kontakt zwischen Kenia und Limburg bestehen bleibe.
Sowohl Engelmann selbst als auch die Schulsprecherin versicherten, sie würden dieses und weitere Projekte unterstützen und seien sehr bemüht, die Anstrengungen und Bemühungen der Marienschule weiterzuführen, damit noch viele neue Projekte zustande kommen und die Schulgemeinde den Kindern in Kenia bei dem Weg in eine gute Zukunft helfen kann. (Katharina Schottorf/ Fd)