Beeindruckende Leistungen beim Bundesfinale in Berlin
Achter Platz für Ruderinnen der Marienschule

Nach ihrem Sieg bei den hessischen Schülermeisterschaften in Kassel erreichten Lea Emmel, Maximiliane Horz, Lea Nassal, Madeleine Kilbinger und Steuerfrau Annabell Wilms beim Bundesfinale in Berlin den 8. Platz. Zwar war es den Mädchen in der Wettkampfklasse II (Jg. 1996-97) mit der Doppelvierer-Bugspitze bereits in Kassel gelungen, einige Endlaufteilnehmerinnen der Deutschen Jugendmeisterschaften hinter sich zu lassen, in Berlin mussten sie sich jedoch den Ruderinnen einiger Landessportschulen, Sportinternate und Sportgymnasien mit schwergewichtigen Kaderruderinnen sowie verschiedenen WM-Teilnehmerinnen stellen.

Trotz dieser hochkarätigen Gegner behaupteten sich die Limburger Mädchen im Vorlauf und qualifizierten sich damit direkt für das Halbfinale, in dem sie mit persönlicher Bestzeit zwar ein sehr gutes Rennen fuhren, sich auf Grund der starken Besetzung in diesem Lauf jedoch nicht für das A-Finale qualifizieren konnten. Die Zeit, die die Schülerinnen schließlich im B-Finale fuhren, hätte im A-Finale für den 4. Platz gereicht. Weil sie dieses nicht erreicht hatten, wurden sie am Ende des Wettkampfs als Achte geführt.
Da die vergleichsweise junge und unerfahrene Mannschaft zu den hessischen Meisterschaften nach Kassel ursprünglich in erster Linie mit dem Ziel gefahren war, Erfahrungen zu sammeln und von den älteren Regattahasen zu lernen, zeigte sich die betreuende Lehrerin Gabriele Druck-Wagner trotz der zeitweiligen Enttäuschung ihrer Schützlinge am Ende des Bundesfinales mehr als zufrieden: „Meine Mädchen haben sich unter den Sportschulen und schwergewichtigeren Ruderinnen mit einer sehr guten Leistung behauptet. Darauf können wir stolz sein!“ Dieser Aussage konnte auch der kommissarische Schulleiter Dirk Fredl nur zustimmen: „Sowohl das Ergebnis als auch die sehr gute Zeit, die unsere Ruder-Mannschaft in Berlin erreicht hat, zeugen von dem großen Engagement der Schülerinnen sowie unserer Sportlehrkräfte.“