Am Freitag, 7. November, startet offiziell die diesjährige Martinsaktion der Limburger Marienschule. Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen backen und verkaufen, basteln oder musizieren und verschönern so nicht nur die Vorweihnachtszeit: Mit den Spenden unterstützt die Marienschule jährlich caritative Projekte. So gehen in diesem Jahr alle Einnahmen an ein Projekt der Dernbacher Schwestern nach Kenia – an die „St Francis School" in Mitunguu.

In der Fußgängerzone wird fröhlich gesungen, vor den Eingängen der großen Geschäfte Gebasteltes sowie selbstgebackene Plätzchen oder Kuchen verkauft. Es ist wieder so weit: Alle Klassen der Marienschule bauen ihre Verkaufsstände auf und sammeln so Geld für die Schule in Kenia.
Damit helfen sie gerade in der Adventszeit auch denjenigen, denen es nicht so gut geht. Durch ihre finanzielle Unterstützung hat die Schülerschaft in mittlerweile 43 Jahren bereits rund 450.000 Euro gesammelt und gespendet.
Im letzten Jahr wurde mit großem Erfolg zum einen das St. Ann Krankenhaus in Igoji/ Kenia unterstützt. Zum anderen wurden Schwester Roshni 10.000 Euro für ihre Präventionsarbeit gegen Kinderarbeit in den Slums von Bangalore / Indien, zur Verfügung gestellt – beides Projekte der Armen Dienstmägde Jesu Christi aus Dernbach.
Das in diesem Jahr gesammelte Geld wird nach Kenia gehen, um die Bildung vieler Kinder sowohl in der St. Francis School, als auch in der dazu gehörigen Nursery, zu fördern. Die Schule wurde bereits 2004, 2005 und 2006 mit Einnahmen der Martinsaktion unterstützt und konnte so renoviert werden. So haben die Spenden der Marienschule bereits zu einer großen Entwicklung dieser Schule beigetragen. Da die Nachfrage so hoch ist, dass viele Kinder abgelehnt werden mussten, ist die Errichtung eines zweiten Gebäudes geplant, das durch die Einnahmen der Martinsaktion maßgeblich finanziert werden soll.
(Anna Feller/ Fd)