20.000 Euro haben die Schülerinnen und Schüler der Limburger Marienschule bei ihrer traditionellen Martinsaktion gesammelt. Heute hat die Schulgemeinde den Erlös der Martinsspende im Rahmen einer Wallfahrt der Jahrgangsstufe 6 nach Dernbach an die Armen Dienstmägde Jesus Christi übergeben.

Der stellvertretende Schulleiter Dr. Hans-Paul Breunig überreichte symbolisch einen Scheck an die Ordensleitung. Die gesammelten 20.000 Euro, aufgerundet durch eine Spende von Landrat Manfred Michel, gehen zu gleichen Teilen an zwei Projekte der Dernbacher Schwestern in Kenia und Indien. 10.000 Euro erhält das St. Ann Krankenhaus in Igoji in Kenia, die andere Hälfte fließt in die Präventionsarbeit des Ordens gegen Kinderarbeit und zur Unterstützung junger Frauen in den Slums von Bangalore in Indien.
Generaloberin Schwester Gonzalo dankte den Schülerinnen und Schülern sowie den unterstützenden Eltern und Lehrkräften herzlich und nannte die Spende „ein großes Geschenk": „Viele Menschen profitieren von dem Geld und bekommen so eine Versorgung, die ihnen sonst kaum möglich wäre", sagte die Generaloberin. Mit der Summe könnten wichtige Projekte unterstützt und so den Menschen in Indien und Kenia eine bessere Versorgung und umfassendere Hilfen angeboten werden, sagte Schwester Gonzalo.

Martinsspende-HP
Eingebettet war die Spendenübergabe in das Wallfahrtsprogramm im Mutterhaus des Ordens. Die Schülerinnen und Schüler der Stufe 6 waren von verschiedenen Orten aus nach Dernbach gepilgert, um sich mit der Herkunft von Ordensgründerin Katharina Kasper und ihrer Wirkungsstätte zu beschäftigen. An einzelnen Stationen verfolgten sie Spuren aus ihrem Leben und setzten sich so vielfältig mit der Gründerin der Marienschule auseinander. Den Abschluss der Wallfahrt bildete ein gemeinsamer Gottesdienst mit den Dernbacher Schwestern. (Text: Anna Feller, Foto: Birgid Sagmeister; Fd)

Hier finden Sie weitere Bilder von der Wallfahrt der Klassen 6