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Unter diesem Motto stand ein vierstündiger Workshop der Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter der Marienschule am 21. Februar 2014 im Weilburger Krankenhaus. Jedes Jahr wird unser Schulsanitätsdienst aufs Neue herausgefordert und wir müssen unsere Kompetenzen immer wieder unter Beweis stellen. In diesem Zusammenhang ergriff Herr Kraut die Chance, seinem Saniteam eine Wiederholung und Erweiterung in Sachen Wiederbelebung zu ermöglichen. Unser Trainerteam, Melanie und Otto, beide ausgebildete Fachpfleger mit dem Schwerpunkt Intensiv und Anästhesie sowie Instruktoren BLS (Basic Live Support)/ACLS (Advanced Cardiovascular Live Support) der AHA (American Heart Association), frischten unsere Kenntnisse auf und zeigten uns bislang Unbekanntes.  
Sie leiteten uns an, gaben uns etliche Tipps oder zeigten uns Tricks, damit, falls notwendig, eine Reanimation erfolgreich in unserer Schule durchführen können.  
Zur Einführung in das Thema fand eine kurze Präsentation statt. Uns wurde die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Herzdruckmassage („push hard and fast“) in einer Notfallsituation erklärt. Danach durften und mussten wir zahlreiche praktische Übungen durchführen.

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Neben der Herz-Lungen-Wiederbelebung wurde uns die korrekte Beatmung mit dem Beatmungsbeutel, einem Guedel- und Wendl-Tubus gezeigt. Wir mussten alleine, zu zweit oder im Team arbeiten und konnten somit unsere Erkenntnisse festigen und ausbauen. Jederzeit konnten wir Fragen stellen und bei Unsicherheiten halfen uns die beiden. Ängste und Verunsicherungen wurden beseitigt und unser Wissen erweitert.

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Auch ein kleiner Exkurs zur medizinischen Seite mit Medikamentengabe und einem Fallbeispiel im „Schockraum“ der Weilburger Klinik im Grünen hat unsere Begeisterung  sichtlich geweckt.
Nach einem herzlichen Dankeschön an die beiden Instruktoren ließ das Team den Abend mit einem Essen bei einem Italiener nahe der Lahn ausklingen.

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Alles in allem war der Nachmittag eine Bereicherung für jeden von uns und wir haben unser Ablaufschema für den Ernstfall noch einmal überarbeitet und denken, dass wir jetzt viel sicherer im Umgang bei einer Notfallsituation sein werden.  
Fee Albers/Detlef Kraut