Ein feierlicher Festgottesdienst  im Dom, zu dem Mitglieder der Schulgemeinde und -gesellschaft ebenso erschienen waren wie zahlreiche Ehrengäste, markierte den Beginn der offiziellen Einführung von Dr. Henrike Zilling in ihr Amt. Neben Schulkaplan Joachim Wichmann, der die Eucharistiefeier hauptverantwortlich leitete, waren auch Generalvikar Wolfgang Rösch, der die Predigt hielt, und der ehemalige Schulkaplan Sascha Jung als Konzelebranten tätig. 
 
Ralf Machnik, Pädagogischer Leiter der St. Hildegard- Schulgesellschaft, begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich vorab bei allen Mitwirkenden für die intensive Vorbereitung und die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes.
Die Gottesdienstgemeinde wurde von Schulpfarrerin Jutta Pfannkuch begrüßt, die auf das zurückliegende erste Jahr der Schulleiterin an der Marienschule einging. Hierbei betonte sie die tiefe Verwurzelung von Dr. Henrike Zilling mit dem Christentum und ihre Hoffnung, dass die Marienschule ein Stück Heimat für sie werde. Nun sei es Zeit zurückzuschauen, denn die erste Saat sei gesät und die Schulleiterin sei sowohl in ihrem Amt als auch in der Schulgemeinschaft angekommen. Für Dr. Zilling sei es ein wichtiges Ziel, die Erziehungsgemeinschaft zu einer Glaubensgemeinschaft werden zu lassen und die individuelle Würde des Einzelnen zu bewahren. Als Zeichen für das Gedeihen einer Saat, die viel Vertrauen und Geduld brauche, aber auch trotz widrigster Bedingungen ihre Wirkung entfalten könne, überreichte Jutta Pfannkuch der Schulleiterin eine Christrose.
In die persönlich gestalteten Fürbitten waren Vertreter der gesamten Schulgemeinschaft und -gesellschaft und mit Maria-Theresia Zilling die Familie der Schulleiterin eingebunden. 
Generalvikar Wolfgang Rösch sprach in seiner nachdenklich stimmenden Predigt über Ziele im Leben. In diesem Zusammenhang stellte er eingangs die Frage, was die Schule und die Kirche gemeinsam haben. Seiner Meinung nach bestehe diese Gemeinsamkeit darin, dass beide hohen Idealen verpflichtet seien, in ihnen aber nie das ideale, sondern stets das reale Leben stattfinde. Ideale seien für Menschen wichtig, um die Kraft zu finden, sich mit der Realität zu versöhnen. Auch in schlechten Zeiten solle man seinen Idealen treu bleiben, auf Gott vertrauen und selbst unterscheiden, was gut für einen sei und was nicht. Der Generalvikar riet, das reale Leben anzunehmen und genau zu überlegen, wofür wir es einsetzen. Denn am Ende müsse man sich mit dem eigenen Leben versöhnen und glücklich über die Frucht sein, die man ernten könne. Die Schulleiterin habe ihr Ziel längst im Blick: „Sie bleiben Ihren Idealen treu und kommen nicht von Ihrem Weg ab. Willkommen im realen Leben!“   (Kim Haney/Ke)
 
Einführung Zilling HP01
 
Einführung Zilling HP02
 
Einführung Zilling HP2
 
Einführung Zilling HP3
 
Einführung Zilling HP5
 
Einführung Zilling HP6
 
Einführung Zilling HP7
 
Einführung Zilling HP8