Für ihr Engagement im mathematisch-naturwissenschaftlichen Aufgabenfeld und bei der Digitalisierung ist die Limburger Marienschule in einer Onlineveranstaltung erneut gleich zweifach ausgezeichnet worden: Das Gymnasium wurde im Rahmen einer Feierstunde als „MINT-freundliche Schule“ sowie als „Digitale Schule“ rezertifiziert. Somit haben naturwissenschaftlich bzw. technisch interessierte Schülerinnen und Schüler weiterhin vielfältige Möglichkeiten, ihre Interessen in diesen Bereichen zu vertiefen.


Ehrungsfeier 2021
„Die Rezertifizierung als MINT-freundliche Schule stellt ein wichtiges Feedback für unsere Schule, die Lehrkräfte und nicht zuletzt die Schülerinnen und Schüler dar, in der Vergangenheit richtige und wichtige Arbeit geleistet zu haben. Das Signet ist eine Anerkennung der intensiven und vielfältigen Arbeit in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik“, erläuterte die zuständige Fachbereichsleiterin Simone Jung. In den letzten Jahren belegten Marienschüler*innen bei landes- und bundesweiten naturwissenschaftlichen Wettbewerben immer wieder erste Plätze. „Diese Begeisterung wollen wir weiter nutzen und die Talente unserer Schülerinnen und Schüler sowohl im Unterricht als auch in außerunterrichtlichen Projekten fördern“, so die Fachbereichsleiterin.

mint 2018.2021
Das Konzept der Marienschule war bei der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ auf Begeisterung gestoßen – nicht zuletzt, weil man in Fragen der Digitalisierung und der Medienbildung viel erreicht habe, erläuterte der zuständige Medienbeauftragte Matthias Werner. Neben dem flächendeckenden WLAN-Ausbau und einem Pool an Leihgeräten für Schülerinnen und Schüler habe man seit dem Schuljahr 2021/22 mit der Plattform „itslearning“ auf ein datenschutzkonformes Lernmanagementsystem umgestellt. Auch die pädagogische Entscheidung, in der Jahrgangsstufe E das Lernen und Lehren auf Tablets stattfinden zu lassen, sei hier zu nennen. „Pädagogik und Digitalisierung müssen heute Hand in Hand gehen. Und dies nicht nur, weil wir die technischen Möglichkeiten gewinnbringend für das Unterrichten einsetzen wollen, sondern gerade weil wir jungen Menschen den Erwerb von Kompetenzen ermöglichen wollen, um sie auf zukünftige Anforderungen im privaten und beruflichen Leben vorzubereiten“, sagte Werner. Dies könne natürlich nicht erst in der Oberstufe beginnen. Konsequenterweise werde daher bereits in den Jahrgangsstufen 5 und 6 mit einer Grundbildung begonnen, in der Schülerinnen und Schüler nicht nur den technischen Umgang mit dem Endgerät erlernen, sondern auch wie sie sich und ihre Privatsphäre in der digitalen Welt am besten schützen. Angesichts wachsender digitaler Gefahren werde dies umso wichtiger.

digital 2018.2021
„Die in der Marienschule geschaffenen Voraussetzungen für das schrittweise Erlernen solcher Kompetenzen sind ein zentraler Punkt, der zur Rezertifizierung unserer Schule geführt hat“, erklärte Schulleiterin Dr. Henrike Zilling. Damit dieser hohe Standard auch dauerhaft gewährleistet werden könne, setze man auch seitens des Schulträgers, der St. Hildegard-Schulgesellschaft, auf ein differenziertes und professionell unterstütztes Konzept für die Fortbildungen des ohnehin hoch motivierten Kollegiums. Auf allen Ebenen habe die Marienschule viel für die Digitalisierung und die Thematisierung deren Chancen und Herausforderungen getan, was von den Experten überprüft und bestätigt worden sei, bilanzierte die Schulleiterin erfreut.

(Text: GB/JS/WR, Foto: MINT Zukunft e. V.)